Enduro
Enduro-Veranstaltungen
Im Gegensatz zum Moto-Cross findet kein Massenstart statt.
Zwei verschiedene Austragungsmodi
1)
In der klassischen Form des Enduro ist ein vorgegebener Kurs (eine Rundstrecke von 50 - 80 km) meist in einer bestimmten vorgesehenen Zeit drei- bis viermal zu durchfahren. Wird dieses Zeitlimit nicht geschafft, kommt es zu Strafzeiten. Um einen eindeutigen Sieger zu ermitteln, befinden sich auf einer Runde sogenannte Spezialtests. Die in diesen Test erzielten Zeiten werden addiert und ergeben dann mit den Strafzeiten das Endresultat.
Gestartet wird seit 2004 in der Enduro-Weltmeisterschaft in den Klassen E1 (125 2T und 250 4T), E2 (250 2T und 450 4T) und E3 (300 2T und 500 4T) mit Wartezeit von einer Minute pro drei Fahrer. Bis dahin waren die Klassen bis 80 cm³, bis 125 cm³, bis 250 cm³, bis 500 cm³, bis 350 cm³ Viertakt und über 500 cm³ Viertakt. Diese Klasseneinteilungen wurden im Laufe der Jahre den Anforderungen oder Wünschen der Hersteller angepasst.
2)
Bei einem Stunden-Enduro sind möglichst viele Runden auf einem Rundkurs in einer vorgegeben Zeit zu absolvieren. Meist wird dazu eine angepasste Moto-Cross-Strecke genutzt. Sie dauern meist zwei, sechs oder zwölf Stunden.
Enduro steht für eine Ausdauersportart mit Motorrädern im Gelände.
.